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International Cooperations: Three Webinars for Theater Professionals
Teil 2: It’s Not All About the Money

Diskurs | In englischer Sprache

Der Grundgedanke des Theaterfestivals POSTWEST ist seit Beginn die Etablierung nachhaltiger transkultureller Kooperationen. Aufgrund der aktuellen Situation sind internationale Partnerschaften wichtiger denn je, doch wie entstehen sie überhaupt, und wie können sie trotz der Corona-Krise weiterentwickelt werden?

In drei Diskussionen setzen sich die POSTWEST-Partner*innen gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis mit Fragestellungen zu internationalen Theaterkooperationen auseinander. Die Gespräche bestehen aus zwei Teilen: Zunächst gibt es eine live übertragene Podiumsdiskussion, in der die geladenen Gäste ihre Inputs zu dem Thema geben. Im zweiten Teil können sich Theatermacher*innen und -interessierte unter vorheriger Anmeldung via Zoom mit den Festivalpartner*innen und Diskutant*innen austauschen.

Wenn Sie mitdiskutieren möchten, melden Sie sich bitte bis 24.06. unter: besucherservice@volksbuehne-berlin.de unter Angabe des Zoom Benutzer*innenamens sowie des Titels "It's Not All About the Money".

 

Teil 2: It’s Not All About the Money

Mit: Marta Keil (Kuratorin, Dramaturgin, Wissenschaftlerin; Warschau), Petya Koleva (Expertin für internationale Kultur- und Kreativwirtschaft, Gründerin Intercultura Consult; Sofia), Jeton Neziraj (Dramatiker, Künstlerischer Leiter Qendra Multimedia; Pristina), Laura Stasane (Produzentin, Programmkuratorin; Riga)

Moderation: Iulia Popovici (Theaterkritikerin, Kuratorin; Bukarest)

Oft reduziert sich die Beteiligung der internationalen Koproduktionspartner*innen auf die rein finanziellen Aspekte . Wie können wir darüber hinaus kooperieren? Mit welchen Strategien können wir uns innerhalb der Zusammenarbeit besser austauschen und organisieren? Welche Herausforderungen entstehen durch Sprachbarrieren und unterschiedliche Arbeitsweisen?

 

Marta Keil ist Kuratorin für darstellende Künste, Wissenschaftlerin und Autorin und lebt in Warschau, Polen. Seit 2019 ist sie Mitglied des Kollektivs Performing Arts Institute in Warschau. Sie arbeitet im kuratorischen Tandem Reskeil zusammen mit Grzegorz Reske. Ihre kuratorische Praxis und Forschung konzentriert sich auf den Prozess der Gründung als politische Geste. Sie interessiert sich für Institutionskritik, Choreografie als Denkweise und feministische Institutionen. Sie hat zahlreiche Bücher herausgegeben.

Petya Koleva ist Expertin für Kunst und Innovation im Rahmen internationaler Kooperationsinitiativen. 2020 ist sie CCI-Expertin für das NDPC-Projekt Cultural and Creative Industries (CCI) Cooperation and Innovation in the Northern Dimension Countries. Zuvor leitete sie Forschungsprojekte zu u.a. Publikumsentwicklung, der Verbesserung der Mobilität von Kunst- und Kulturfachleuten in Europa und war eine Schlüsselexpertin des Eastern Partnership Culture Program. Sie ist die Gründerin von Intercultura Consult mit Sitz in Sofia.

Iulia Popovici ist Theaterkritikerin aus Bukarest. Sie schreibt über alternative Szenen der darstellenden Künste in Rumänien und Osteuropa mit Schwerpunkt auf Dokumentar- und Sozialtheater. Von 2011 bis 2018 war sie Ko-Kuratorin der Independent Performing Arts Platform in Cluj. Sie hat Programme für darstellende Künste in Rumänien und im Ausland kuratiert und Bücher über darstellende Künste in Osteuropa herausgegeben.

Jeton Neziraj ist Dramatiker und künstlerischer Leiter von Qendra Multimedia. Aus seiner Feder stammen über 25 Theaterstücke, die in Europa und den USA inszeniert, übersetzt und in großem Umfang veröffentlicht wurden. Das deutsche Theatermagazin Theater der Zeit und der Deutschlandfunk Kultur bezeichneten ihn als „Kafka des Balkans“, die Los Angeles Times nannte ihn „einen Dramatiker von Weltrang, der unsere Bequemlichkeit bei jeder Wendung herausfordert“.

Laura Stasane ist seit 2015 als Produzentin und Kuratorin am New Theatre Institute of Latvia und für das internationalen Theaterfestival Homo Novus in Riga tätig. Sie war an europäischen Netzwerken beteiligt und entwickelte mehrere internationale Projekte im Inland, sowohl große als auch intim angelegte Begegnungen. Dabei arbeitete sie teilweise nur mit Künstler*innen oder brachte diese mit lokalen Communities zusammen, um den öffentlichen Raum zu erkunden.