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International Cooperations: Three Webinars for Theater Professionals
Teil 3: Cooperations in Crisis

Diskurs | In englischer Sprache

Der Grundgedanke des Theaterfestivals POSTWEST ist seit Beginn die Etablierung nachhaltiger transkultureller Kooperationen. Aufgrund der aktuellen Situation sind internationale Partnerschaften wichtiger denn je, doch wie entstehen sie überhaupt, und wie können sie trotz der Corona-Krise weiterentwickelt werden?

In drei Diskussionen setzen sich die POSTWEST-Partner*innen gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis mit Fragestellungen zu internationalen Theaterkooperationen auseinander. Die Gespräche bestehen aus zwei Teilen: Zunächst gibt es eine live übertragene Podiumsdiskussion, in der die geladenen Gäste ihre Inputs zu dem Thema geben. Im zweiten Teil können sich Theatermacher*innen und -interessierte unter vorheriger Anmeldung via Zoom mit den Festivalpartner*innen und Diskutant*innen austauschen.

Wenn Sie mitdiskutieren möchten, melden Sie sich bitte bis 25.06. unter: besucherservice@volksbuehne-berlin.de unter Angabe des Zoom Benutzer*innenamens sowie des Titels "Cooperations in Crisis".

 

Teil 3: Cooperations in Crisis

Mit: Gianina Cărbunariu (Dramatikerin, Regisseurin, Leiterin Teatrul Tineretului; Piatra Neamț/Bukarest), Lisa Jopt (Schauspielerin, Mitgründerin vom ensemble-netzwerk), Roman Pawłowski (Kurator, Publizist, Programmdirektor TR Warszawa; Warschau), Hedi-Lis Toome (Kulturwissenschaftlerin Universität Tartu, Estland)

Moderation: Andrea Tompa (Theaterkritikerin, Budapest)

In jeder Krisen-Situation werden zuerst die Förderungen von Kulturprojekten gestrichen. Die aktuelle Corona-Krise ist dabei keine Ausnahme. Internationale Kooperationen scheitern an fehlenden finanziellen Ressourcen und aufgrund von Reisebeschränkungen oder politischen Beziehungen zwischen Ländern. Kann man nur abwarten oder sollen sie gerade deswegen fortgesetzt werden? Welche Verpflichtungen und Aufgaben haben Theatermacher*innen und -institutionen in Zeiten mangelnder Solidarität und nationaler Abschottung?

 

Lisa Jopt ist Schauspielerin und Gründundsmitglied des ensemble-netzwerks, gemeinsam mit Johanna Lücke. 2015 gegründet, ist das ensemble-netzwerk seit 2016 ein gemeinnütziger Verein mit über 800 Mitgliedern und einer Geschäftsstelle in Berlin. Der Verein hat sich die Verbesserung der Arbeitsbedingungen an den Landes-, Stadt und Staatstheatern zur Aufgabe gemacht, Lisa Jopt ist seit der Gründung die Vorsitzende. Gemeinsam mit Nicola Bramkamp ist seit 2018 die Initiatorin von Burning Issues, der Konferenz zur Performing Arts & Equality.

Andrea Tompa ist eine ungarische Schriftstellerin. Theaterkritikerin und Wissenschaftlerin. Ihr Hauptinteresse gilt dem zeitgenössischen ungarischen und osteuropäischen Theater und Drama. Sie arbeitet mit dem Theatermagazin SZINHAZ zusammen. Weiterhin lehrt sie an der Babes-Bolyai-Universität in Cluj, Rumänien, und ist Autorin von vier Romanen.